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Probenwochenende 2002

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Ein tolles Wochenende ist viel zu schnell zu Ende gegangen. Am Samstag, um 8.00 Uhr ging es los. Bei kühlem, nebligen Herbstwetter setzte sich der Autocourso in Bewegung in Richtung Forbach.In Herrenwies angekommen, standen unsere Zimmer noch nicht zur Verfügung und so wurde einfach gleich "losgeprobt". Dann bei der ersten Pause war es soweit, die Zimmer konnten in Beschlag genommen werden. Da die Belegung im Vorfeld schon heiß diskutiert worden war, traten keine Probleme auf.

Die erste Stärkung in Form von Maultaschen wurde dankend angenommen und die anschließende Freizeit ausgiebigst genutzt um das ganze Haus, die Zimmer und uns selbst genauestens kennenzulernen. Danach kam dann der erste Höhepunkt. Unsere Lehrer kamen zur Satzprobe. Die kleine Gruppe der Klarinetten um Otmar, sowie der Bass, unsere Posaune mit Robert, wurden auf zwei Zimmer verfrachtet. Die stimmgewaltigen Trompeten brauchten unbedingt einen großen Raum, genauso unsere zahlreichen Querflöten und die Schlagzeuger sowieso.

Danach bereiteten wir den Lehrern und Betreuer eine sehr gemütliche Kaffeepause, mit extra organisiertem Kuchen. Dieses Zusammentreffen konnte vortrefflich dazu genutzt werden, unsere derzeitige Situation zu beleuchten und die Weichen zu stellen in Richtung Bronzenes Leistungsabzeichen. Die Kinder nutzten die willkommene Pause zur Einweihung der Tischtennisplatte und ähnlichem. Während der sich anschließenden, für diesen Tag abschließenden Probeeinheit, machten sich die Betreuer auf die Suche nach kniffligen Fragen für unser Haus-Ralley. Sie wurden schnell fündig und stellten einen 16-Fragen umfassenden Katalog zusammen.

Aber zuerst ging es natürlich wieder ums Abendessen. Besondere Beliebtheit erfreute sich der "Zimt-Tee" mit Zucker, - oder sollte ich lieber sagen "Zucker" mit Zimt-Tee. Nach getanem Spüldienst waren die Kinder sehr damit beschäftig unseren ersten Programmpunkt des Abends "eine Mini-Play-Back-Show" vorzubereiten. < Zu diesem Zweck hatten alle Kinder Ihre Lieblings-CD mitgebracht. Eveline Bauer wählte 4 Grupen aus und diese zogen aus allen Lieblingsliedern einen Interpreten. Dieses Lied sollte von der Gruppe dann choreographisch und stimmlich präsentiert werden. Das Gemaule, Genöle und Gestöhne war wie immer an dieser Stelle sehr groß.

Unsere Aufgabenstellung beinhaltete die Vorgabe: eine beliebig ausgewählte Gruppe mußte zusammenarbeiten. Sie sollten gegenseitig ihre Stärken und Fähigkeiten herausfinden, diese dem Lied anpassen und aus den zur Verfügung stehenden Mitteln, die sehr begrenzt waren, eine Show zusammenstellen. Die Resultate waren enorm! Wir hatten Indianer die um Ihren Häuptling (Christian Papst) herumtanzten. Vincent Mauderer wurde der Mittelpunkt seiner um sich drehenden Mädchenschar. Und unsere Stars waren unsere einzigen "echten Onkels" als böse Onkelz. Marvin Marim, Kevin und Tim Grässer setzten das Lied spektakulär um, kreierten einen neuen Modetanz und gewannen die abschließende Abstimmung klar. Als nächstes lernten wir uns etwas besser kennen, indem wir uns in großer Runde vorstellten. Dabei stellte sich heraus, das die meisten Kinder noch neben dem Musikverein ganz tolle Hobbies aufzuweisen hatten. Über Judo ( fast schwarzer Gürtel!!) Tennis, In-linen, Radfahren, lesen, Musikhören, Shoppen etc. war alles vertreten. Danach ging endlich die Hausralley los. Das Ergebnis war mehr als knapp. Alle 4 Gruppen lagen nur 1-2 Punkte von einander entfernt. Nach diesem tollen Ergebnis spielten wir noch Reise nach Jerusalem. Das Spiel entwickelte sich zwar zum Teil sehr sportlich mit kleinere Schrammen und Dellen. Aber als gelungener Abschluß des Tages war die Stimmung an diesem Punkt dem Siedepunkt nahe.

Nun stellte sich uns die Frage, wie bekommen wie nun die Kinder auf "Schlaftemperatur"? Doch dies war eine weitere angenehme Überraschung, nach geordneten "Zubett-Geh-Riten" verschwanden alle Kinder auf ihre Zimmer und es wurde ein völlig entspannter ruhiger Abend. Die letzten Plappermäuler schlossen sich zwar erst gegen 1.00 Uhr, aber alles sehr zivilisiert. Unsere "Männerschicht" beim Frühstückrichten am nächsten Morgen war zwar etwas "verkatert" wegen des wenigen Schlafes, aber der Start war für alle wieder gelungen. Nach dem Frühstück hatten wir noch die große Aufgabe des "kontrollierten Rückzuges" zu meistern. Und hierbei durften wir die nächste Überraschung erleben. Innerhalb einer viertel Stunde waren alle Sachen gepackt, Betten abgezogen, die Zimmer besenrein übergeben. Ganz prima. Um 9.00 Uhr fand dann die abschließende Probe mit Eveline statt und nach einem letzten Mittagessen ( vom Verein spendiert) ging es wieder nach Hause. Unser Fazit: Die Kinder waren von unserem ersten Probewochenende durchweg begeistert. Es war ihnen nur zu kurz, sie würden das nächste Mal gerne länger bleiben. (Originalton Christian: kommt garnicht in die Tüte) Wir die Betreuer, Christian Daum mit seiner Freundin Maria König, Eveline Bauer und Barbara Janetzky, waren mehr als zufrieden über den Verlauf dieser beiden Tage und freuen uns schon auf die Wiederholung im nächsten Jahr.